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Kloster Bebenhausen, GrundplatteZwar habe ich in den letzten Monaten hier aus verschiedenen Gründen nur wenig geschrieben; auch das Basteln ging nur langsam voran. Aber doch stetig. Und so ist nun der Punkt erreicht, da es an der Zeit ist, einen festen Platz für das Diorama zu finden.

 

Nun, fester Platz heißt nicht, daß ich schon wüßte, wo Bebenhauen endgültig stehen wird. Aber die Grundplatte für das Diorama ist nun vonnöten, um weiter bauen zu können. Für das Pfarrhof-Diorama hatte ich einen Casani-Holzkörper verwendet, mit dem ich sehr zufrieden bin. Eigentlich sollte auch Bebenhausen einen solchen als Grundlage bekommen, jedoch gibt es keinen in passender Größe, denn 50 x 60 cm als größtes verfügbares Maß sind immer noch zu wenig. Also blieb nur der Selbstbau. Als Außenmaß wählte ich 60 x 95 cm; die für den Rahmen verwendeten Buchenleisten haben nämlich eine Länge von 95 cm. Das ist zwar etwas mehr, als ich eigentlich geplant hatte, andererseits kann etwas zusätzlicher Platz zur Umgebungsgestaltung nicht schaden. Und vor allem ersparte das zwei Sägeschnitte. Die Querleisten wurden mit einer Kappsäge auf das gewünschte Maß abgelängt und anschließend alles verleimt und verschraubt. Die Grundplatte selbst habe ich passend aus einer 3mm Sperrholzplatte ausgesägt und auf dem Rahmen befestigt. Später wird es noch  mindestens eine Querleiste zur Unterstützung der Grundfläche geben. Diese montiere ich allerdings erst, wenn das Diorama weiter fortgeschritten ist. Nicht daß die genau da sitzt, wo beispielsweise Beleuchtungsdrähte in die Unterwelt geführt werden sollen.

Bebenhausen GesamtansichtNun kam der große Moment, da die bisher ganz oder teilweise fertig gestellten Teile von Bebenhausen erstmals zusammen aufgestellt werden. Als Grundlage verwendete ich die dem Bausatz beiliegende Grundrißzeichnung, die im Maßstab 1:1 zum Modell ist. Dabei entdeckte ich gleich einen Fehler: obwohl ich immer wieder Bauteile und Anleitung verglichen hatte, habe ich letztlich doch den Kreuzgang um 180 Grad verkehrt zusammengebaut. In dieser Bauphase war das allerdings noch nicht weiter schlimm. Es mußten zwei Dachstützen wieder abgetrennt und auf der gegenüberliegenden Seite erneut festgeklebt werden, was sich ohne Schäden am Modell bewerkstelligen ließ. Und dann gewann ich also, nach rund einem Jahr, erstmals eine richtige Vorstellung davon, wie das Modell am Ende aussehen wird.

Bebenhausen GesamtansichtUnd so sieht es von der anderen Seite her gesehen aus. Zwar fehlt noch der Kreuzgang sowie einige Anbauten, aber man sieht doch schon sehr schön, wie es später einmal aussehen soll.

Im Moment ruhen die Arbeiten an Bebenhausen etwas, da ich mit meinen beiden Holzverlademodulen beschäftigt bin. Da für diese in der kommenden Woche mit den Modellbahnkollegen eine erste Stellprobe durchgeführt und probiert werden soll, ob alle Module zusammen passen, haben diese derzeit Vorrang. Das gibt mir in den nächsten Tagen vielleicht noch die Gelegenheit (wenn sich die Zeit erübrigen sollte), etwas mehr über die bisherigen Baufortschritte bei den einzelnen Gebäuden von Bebenhausen zu schreiben.