Hallo und herzlich willkommen auf meiner Webseite. Neben einer Auswahl  meiner Buch- und Filmrezensionen gibt es hier Beiträge zu meinem zweiten Hobby: der Modelleisenbahn. Die Links zu meinen weiteren Webseiten (u. a. alle meine Rezensionen, Gustav Freytag) finden Sie im Info-Menü.

Bernhard Gregor

   

Kraybill, Donald B. / Nolt, Steven M. / Weaver-Zercher, David L.: Die Gnade der Amish

Wie Vergebung Tragödien überwindet.

 

Cover: Die Gnade der AmishZum Inhalt

Es beginnt mit einem schrecklichen Verbrechen. Ein Mann dringt in eine Schule ein und tötet fünf Mädchen zwischen sechs und dreizehn Jahren und schließlich sich selbst. Die Mädchen waren Amish.
Die Autoren haben kein Buch geschrieben, das von der Bestrafung des Täters oder seinen Motiven handelt. Es geht darum, wie die Amish mit Tat und Täter umgingen. Sie vergeben dem Mann öffentlich, besuchen seine Beerdigung und laden seine Witwe zum Begräbnis ihrer Kinder ein. Außergewöhnlich? Nicht für die Amish. Die Autoren zeigen, wie wichtig Vergebung für die Amish ist, sie zeigen, daß die Reaktion auf das Massaker Regel und nicht Ausnahme war. So beschreibt das Buch eine Kultur uns nah und doch fremd, eine Kultur, die wir belächeln, obwohl sie und nicht wir, es schafft, mit Vergebung die Spirale der Gewalt zu durchbrechen.

 

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So schnell kann es gehen oder der Rohbau macht Fortschritte

Faller Bebenhausen: SpritzlingeEin Weg beginnt mit dem ersten Schritt, und ein Bau (von der Baugrube jetzt einmal abgesehen) damit, die ersten Steine aufeinanderzulegen und sie durch Mörtel zu verbinden. Im Maßstab 1 : 1 jedenfalls.
Im Maßstab 1 : 87 heißt der Beginn, die Mauerteile aus den Spritzlingen zu lösen und zusammenzukleben - möglichst in der richtigen Reihenfolge.

 

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Stuart, Colin: Walks Far Woman

„What do you think?“ Dewey asked after a while.
„She’s plenty change’. Lotsa thing all change.“
„For worse or for the better?“
„Both,“ Walks Far said. * (Seite 314)

 

Cover: Walks Far WomanZum Inhalt

Eingebettet in eine Rahmenhandlung im Jahre 1946 beginnt Walks Far ihrem Enkel und dessen zukünftiger Frau zu erzählen. Von einer Zeit vor zweiundsiebzig Sommern, als sie selbst ein junges Mädchen von achtzehn Jahren war. Von ihrem langen Marsch zu den Sioux. Vom Leben in den Tipis. Vom Sonnentanz. Von der Schlacht am Little Big Horn, die sie als einzige Blackfoot erlebt hat. Und vom Untergang des freien Lebens der Sioux in der Prärie.
Basierend auf den realen Erinnerungen zweier alter Indianerinnen entwirft der Autor das lebendige Bild einer für immer verlorenen Welt, ausschließlich aus Sicht der Native Americans.

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