Maedel, Karl-Ernst: Bekenntnisse eines Eisenbahn-Narren

Gerade bei der Erinnerung an die damalige Zeit wird deutlich, wie sehr doch die Technik dem Menschen von heute vertraut geworden ist, wie sehr aber auch - und das erscheint mir besonders bemerkenswert - der Nimbus der Eisenbahn verblaßt ist. (Seite 14)

 

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„Der normale Sterbliche macht sich nicht im entferntesten eine Vorstellung davon, wie anstrengend es ist, ein Eisenbahnnarr zu sein und was für Komplikationen mit diesem Zustand verbunden sind.“ So beginnt der Rückseitentext, und wenn man Maedels Buch liest, wird einem recht bald klar, wie zutreffend das ist. In einzelnen Episoden, die in den frühen Zwanziger Jahren beginnen und bis in die ersten Sechziger Jahre reichen, erzählt Maedel in seinem unnachahmlichen, leicht melancholischen Stil Begebenheiten aus seinem Leben. Der geographische Bogen spannt sich von Mitteldeutschland über Ostpreußen bis hin ins Rheinland, von den „wilden Zwanzigern“ über die Jahre in Nazideutschland, Kriegserlebnisse bis hin in die Nachkriegszeit. So erzählt er ein sehr persönliches Stück Zeitgeschichte - gesehen durch die „Narrenbrille“ eines Eisenbahnverrückten.

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03: So soll es sein oder die Gleise sind verlegt

BW Überblick komplett

Sichtbare Fortschritte: Gleise und Drehscheibe sind eingebaut.

 

Aber funktioniert das Ganze auch?

 

 

 

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Roesch, Joseph E.: Boudica - Queen of the Iceni

“Who dares come against me?“

 

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Boudica, die vielleicht heroischste Gestalt in der frühen britischen Geschichte, wird in diesem Buch anschaulich zum Leben erweckt. Die charismatische Königin der Ikener führte das legendäre Schwert Calabrenn. Sie schlug Neros Legion, machte (heutige Namen) St. Albans, Colchester und London dem Erdboden gleich und brachte eine Vernichtung über ihre Feinde, die 70.000 von ihnen das Leben kostete. Zuletzt verlor sie den Kampf gegen die Römische Legion, obwohl die Kelten den Römern etwa im Verhältnis zehn zu eins überlegen waren. Strategie, Erfahrung und Technik machten die zahlenmäßige Überlegenheit der Kelten mehr als wett. Am Ende bleibt die Prophezeiung, daß ihr Schwert dereinst von einem großen König geführt werden, dessen Name genauso legendär werden wird, wie der von Boudica. So schließt sich der Kreis vom Beginn der römischen Besetzung Britanniens bis hin zu deren Ende und Artus.

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